FINGER WEG VON SONDERANGEBOTEN ODER MESSERSETS AUS DEM MÖBELHAUS ODER SUPERMARKT!
Alles, was wir da bisher gesehen haben, war gelinde gesagt KLUMPAT! Ihr werdet keine Freude daran haben, das Geld dafür könnt ihr genauso gut gleich verbrennen! Gute Messer kriegt ihr nur im Fachgeschäft, die kosten zwar auch gutes Geld, dafür habt ihr dann ein Werkzeug, das perfekt funktioniert und euch jahrzehntelang begleitet!
TIPP: Eure Messer sollten gut in eurer Hand liegen, ihr müsst sie gerne angreifen. Der Rücken des Messers darf nicht zu dünn sein, nur ein stabiler und massiver Rücken garantiert eine perfekte Messerführung und ein wesentlich geringeres Verletzungsrisiko!
Mit billigen & schlechten Messern schneidet man sich viel öfter, weil sie mangels Stabilität machen, was sie wollen!
KOCHMESSER (oben) Klingenlänge 12 – 15 cm
GEMÜSEMESSER (mitte) Klingenlänge 10 – 12 cm
BROTMESSER Wellschliff (unten) Klingenlänge 20 – 25 cm
Handgeschmiedete und japanische Messer sind in der Handhabung anders als „normale“ Messer aus unseren Breiten! BITTE UNBEDINGT VORSICHT BEIM ERSTEN EINSATZ!
TIPP: Auch hierzulande gibt es ein paar Messerschmieden, die unglaubliche Messer in Handarbeit erzeugen, es zahlt sich wirklich aus, da mal einen Blick drauf zu werfen!
Gute Messer sollten 1 x im Jahr zum Messerschleifer, geht aber zur Not auch selber!
Ihr könnt einen Schleifstein verwenden, die gibt es in der liegenden Variante, viel praktischer ist ein Wetzstein (Sensenstein) aus dem Baumarkt.
Den Schleifstein vor dem Schleifen nass machen! Das Messer in sehr flachem Winkel (max. 15°) auf beiden Seiten über den Schleifstein ziehen.
Beim Abziehen begradigt ihr die mikroskopisch kleinen Scharten an der Schneide. Es gibt einen speziellen Abziehstahl, das Abziehen am Rücken eines anderen Messers funktioniert aber fast genauso gut! In sehr flachem Winkel (max. 15°) auf beiden Seiten über den Abziehstahl oder Messerrücken ziehen.