SARMA

Sarma ist am ganzen Balkan so eine Art Nationalgericht, das fast immer von den Großmüttern gekocht wird. Erfunden wurde Sarma der Legende nach schon im 4. Jhrhundert im byzantinischen Reich.

Zutaten für 6-8 Personen:
1 großer eingelegter Krautkopf (Sarmakraut, flacher, in Salzlake eingelegter Krautkopf)
FÜLLE: 1,2 kg Rinderhals (Tristel) doppelt faschiert
1 große Zwiebel, 3 gepresste Knoblauchzehen
150 g Langkornreis, 1 Ei
1 gehäufter Teelöffel Majoran
1 gehäufter Teelöffel Oregano
1/2 L Rindssuppe, Salz und Pfeffer
4 Scheiben geräucherter Bauchspeck 1/2 cm dick

Vom Krautkopf die einzelnen Blätter abziehen, das geht ganz leicht, die Blätter unten am Strunk abschneiden und abziehen.

Dann die einzelnen Blätter auflegen und den Strunk herausschneiden.

In einer Pfanne den fein würfelig geschnittenen Zwiebel mit etwas Olivenöl goldbraun anrösten. Den rohen Reis zugeben und glasig anrösten, dauert ca. 2 Minuten, dann weg von der Flamme und überkühlen lassen.

Danach alle Zutaten für die Fülle in einer Schüssel gut durchkneten und 1/2 Stunde ziehen lassen.

1 bis 2 Krautblätter so übereinanderlegen, dass keine Lücke entsteht.

Die Fülle in der Größe eines Cevapcici auflegen und zur Hälfte einrollen.

Dann die beiden seitlichen Enden nach innen schlagen.

Fertig zusammenrollen und leicht andrücken.

Fertig!

Die fertig gerollten Sarma dicht in einen Topf schlichten. Dazwischen immer wieder ein Stück Speck einbauen. Dann mit ca. 1/2 L Rindssuppe aufgießen, die Suppe sollte halb so hoch wie die Sarmarollen stehen.

Die Lorbeerblätter einwerfen, Deckel drauf und auf ganz kleiner Flamme ca. 2 1/2 Stunden „schmurgeln“ lassen, ohne umrühren oder sonstige Störungen!